Warum lerne ich Deutsch?

•November 18, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Warum lerne ich Deutsch?  Diese Frage lässt sich in zwei Kategorien abspalten: Warum man überhaupt Deutsch lernt, und dann, warum gerade ich deutsch lerne.

Erstens, man soll Deutsch lernen weil es Spass macht!  Deutsch ist eine Sprache mit einer reiche Geschichte, von Althochdeutsch zu Mittelniederdeutsch zu dem Deutsch das man heute noch spricht, sind viele Veränderungen stattgefunden die diese Sprache geprägt hatte.  Deutsch ist die Sprache von grosser Denker wie Goethe, Schiller, Freud, Nietzsche, Beethoven und Mozart.  Wenn man ihre Sprache lernt, lernt man sie auch ein bisschen besser kennen. Man kann Übersetzungen ihrer Werke lesen, aber das genügt nicht.

Man lernt auch Deutsch weil es noch aktuell ist, von 200 Millionen Menschen gesprochen, die zehnt meist gesprochene Sprache der Welt.  Weil es auch wahr ist, dass viele auch Englisch können, soll man mindestens versuchen ihre Sprache zu sprechen wenn man kommunizieren will.  Willy Brandt hat einmal gesagt, “If I am selling to you, I speak your language. If I am buying, dann müssen Sie Deutsch sprechen.” Es gibt viele grosse deutsche Firmen die Geschäft überall in der Welt tun, and man sollte ein bisschen Deutsch können um mit denen Geschäft abzuschließen.

Wenn man eine Fremdsprache lernt, lernt man eine Fremdkultur.  Sprachen und Gedanken und Kulturen sind sehr eng miteinander verwandt.  Wenn man eine andere Sprache kann, dann lernt man auch wie andere Menschen denken, und das ist sehr nützlich wenn man anderen verstehen will.  Wenn wir alle einander besser verstehen könnten, dann wäre die Welt ein friedlicher Ort.

Das sind einige Gründe warum das Deutschlernen wichtig ist.  Als jemand der studiert um ein Deutschlehrer zu werden ist dies ein Thema das mir zum Herzen geht.  Aber warum habe ich mich entschlossen ein Deutschlehrer zu werden? Warum interessiere mich so viel für diese Sprache?  Das weiss ich nicht ganz genau.  Ich kann nur sagen, dass ich schon in der dritte Klasse angefangen habe Deutsche Worte und Ausdrücke zu lernen.  Ich hatte einen besten Freund der in Duisburg geboren war, dessen Vater auch Deutscher war, und ich habe einiges von ihnen gelernt.

Dann in der siebte Klasse, gab es ein Pilotprogramm wo es versucht wurde die Fremdsprache Unterricht, die normalerweise erst in High School anfängt, in Middle School schon anzufangen.  Ich hatte die Gelegenheit entweder Spanisch, Französisch oder Deutsch zu lernen.  Ich habe natürlich Deutsch gewählt, aber es war eigentlich egal was wir uns gewählt haben, unser Mathe Klassen haben entschieden welche Sprachkursen wir genommen haben.  Unsere Stundenpläne waren so knapp, dass wenn man in einer bestimmten Mathe Klasse war, müsste man eine bestimmten Sprachkurse haben.  Glücklicherweise, war ich in der Deutsche Klasse!

Ich habe Deutsch sechs Jahre in der Schule gelernt, und dann hatte ich die wunderbare Gelegenheit nach Deutschland auf Mission zu gehen.  Ich wurde berufen in der Hamburger Mission zu dienen, wo ich achtzehn Monate in Pfahl Dortmund tätig war, in fünf verschiedenen Gemeinden.  Ich habe es so geliebt das Deutsche Volk, das ich schon so lange studiert hatte, endlich dienen zu dürfen.

Deutsch ist ein grosser Teil meines Lebens gewesen seitdem ich sehr klein war.  Diese Sprache ist auch die Sprache meines Zeugnisses geworden, denn durch diese Sprache habe ich erst tief gefühlt, dass es ein liebevoller Gott gibt, der seinen Sohn hingab damit die Menschen umkehren und zu ihm zurückkehren dürfen.  Als ich mit Leute in dieser Sprache gesprochen habe, habe ich gelernt sie zu lieben.  Ich lese immer noch Bücher, höre Musik, schaue Fernsehsendungen auf Deutsch an.  Ich sage immer dass ich mich fühle als ob ich selbst Deutscher bin, obwohl in Amerika geboren war.  Nichts gegen Amerika, denn ich bin auch sehr Stolz darauf Amerikaner bin, ich will aber auch Deutscher sein.  Dort bin ich Mensch, denn dort bin ich Heim.

Berlin nach dem Mauerfall

•Oktober 7, 2010 • Schreibe einen Kommentar

 

The Fall of the Berlin Wall, 1989. The photo s...

Image via Wikipedia

 

Berlin gerade nach dem Mauerfall ist ein sehr interessanter Ort.  28 Jahren war die Stadt getrennt, und dann plötzlich wurde es vereinigt.  Und die politische und kulturelle Lagen in West- und Ostberlin waren so unterschiedlich, dass es schwer war die Stadt, und auch der Staat, zu wiedervereinigen.  Es handelt sich nicht nur um die Geschichte eines Landes, sondern vielmehr um die Geschichten seiner Einwohner.  Jeder Person hatte eine Geschichte, jeder hatte Gedanken und Meinungen, und jeder hatte etwas erlebt was sehr persönlich war.  Nur wenn wir diese persönliche Geschichten ansehen, alle die Geschichten zusammen, werden wir anfangen die Geschichte des Mauerfalls verstehen zu können.

Es gibt vieles was zu dieser Zeit und über diese Zeit geschrieben wurde.  Aber, was häufig vorkommt ist, dass der Mauerfall eine große Änderung verursacht hat in das Leben vieler.  Es ist nicht so erstaunlich das diese Zeit auch „Die Wende“ genannt wird.  Es war ein Wendepunkt wo viele auf einmal zusammengestoßen waren, und es wurde erwartet, dass sie miteinander zurechtkommen.

Und wir finden in die Geschichten die geschrieben sind, dass es sehr wenige gelungen ist mit einander klar zu kommen.  In seine Geschichte, Der Glücklichste Mensch, beschreibt Thomas Brussig eine blinde Frau deren Blindheit und Wunsch nach ihrer Sehkraft symbolisch ist für ein Ostdeutschland das die Freiheit des Westens ersehnt.  In Berlin hatten vielen jetzt Möglichkeiten von denen sie nie vorher hätte träumen können.  Die Ostdeutscher hatten lange gewünscht, dass sie auch das tun oder kaufen könnten was die Westdeutschen könnten.  Aber, wenn sie nach Westdeutschland gehen dürften, hatten sie bald festgestellt, dass es in Westdeutschland nicht so fehlerfrei wie sie früher gedacht haben.  Berlin ist jetzt eine Stadt die versuchen muss die Träumen alle ihrer Bewohnern zu erfüllen, obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist.

Özakin und Kaminer schreiben viel über die Ausländer die in Berlin wohnen, die die anders sind als die traditionelle „Deutschen“.  Genauso wie West- und Ost-dDeutschland und West- und Ostberlin jetzt zusammenkommen müssen, und aus verschiedene Menschengruppen ein Land und eine Stadt bauen müssen, müssen die verschiedene ethnische Gruppen zusammenkommen und miteinander gut umgehen.  Für diese Autoren spiegelt die Weidervereinigung die Vereinigung die in so ein weltoffenes Land geschehen soll.  Aber wir sehen das Deutschland problemen hat bei der Eingliederung von Ostdeutschen und Westdeutschen, geschweige denn die Eingliederung von Immigranten und Zuwanderer.

Berlin ist eine alte Stadt, mit einer langen Geschichten.  Die Berliner Mauer stand nur 28 Jahren, aber sie hat dazu beigetragen, dass Deutschland sich selbst als gespaltenes Land ansieht.  Heute noch bezeichnen sich viele die in den östlichen Staaten Deutschlands wohnen, als Ostdeutscher, obwohl es gar nicht ein Ostdeutschland gibt.  Zwanzig Jahren nach dem Wiedervereinigung versuchen wir immer noch unser Land wieder zusammenzustellen, und dann auch noch wollen wir die Einwanderer hinzufügen.   Berlin hat eine sehr interessante Geschichte, aber sie hat auch eine große Zukunft.  Wir können sicher aus dem Vergangenheit lernen und Lehren daraus ziehen, wie wir auf unsere aktuelle Problemen Lösungen finden können.  Wir sollen immer schreiben und lesen was wir, als ein Volk, geschrieben haben.  Aus den Geschichten die geschrieben werden, lernen wir die Lage unseres Landes und die Lage unserer Seelen.

Ein Leserbrief über Sarrazins Buch

•September 9, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Es gibt so viele die jetzt über Thilo Sarrazins Buch sprechen.  Manche glauben dass er total recht hat, und andere glauben dass er spinnt.  Je mehr ich darüber höre und erfahre weiss ich nicht genau was ich dazu denken soll.

Ich will ehrlich sein und zugeben dass ich das Buch noch nicht gelesen habe.  Ich plane das Buch irgendwann zu lesen, ich habe einfach noch nicht die Gelegenheit gehabt.  Ich will aber einige persönliche Meinungen äussern.  Von dem was ich gehört habe, spricht Sarrazin über muslimische Immigranten und dass sie dazu beitragen dass es in Deutschland mehrere Problemen gibt.  Zum Beispiel nennt er, in den Auszug den ich gelesen habe, dass diese Immigranten weniger integriert sind in Deutsche Kultur, dass sie weniger Schulabschlüsse machen, dass sie mehr kriminell sind.

Ja, es stimmt dass die muslimische Immigranten die in Deutschland wohnen weniger integriert sind als vielleicht andere Immigrantengruppen.  Sie haben eine eindeutige Kultur, die ganz anders ist als die Deutsche Kultur.  Diese kulturelle Unterschiede machen es sehr schwierig wenn wir versuchen ein Land dass einig ist zu fördern.  Ich habe kein Problem mit vielem vom dem was Sarrazin sagt.  Was ich, aber, nicht mag ist wie er sich ausgedrückt hat.

Es scheint mir so als ob er dieses Buch so geschrieben hat dass es absichtlich Leute polarisiert.  Er macht so große Behauptungen und zitiert dazu eine menge Fakten und Statistiken, dass man entweder stimmt mit dem überein was er sagt, oder man glaubt dass er sich irrt.  Dieses Buch ist ein solches Buch das in den Medien sehr beliebt ist.  Es ist so umstritten und brisant dass es darüber viel Debatte gibt – was die Nachrichtensendungen und Talkshows lieben.   Wenn es nicht so streitlustig wäre, gäbe es wahrscheinlich weniger Nachrichten Berichte darüber.  Das Buch hätte man wahrscheinlich gelesen und diskutiert, aber nicht so wie in den Medien jetzt.

Und auch damit bin von zwei Meinungen.  Vielleicht ist es gut dass dieses Buch so viel publiziert ist, denn nun werden mehrere Leute die Themen von Immigration und Integration diskutieren. Und ich glaube dass es immer gut ist wenn mehr diskutiert wird.  Nur durch Diskussion und Debatte werden wir Lösungen auf unsere Probleme.  Wenn wir alle zusammen besprechen und auf einander Acht geben, dann finden wir die Möglichkeiten zusammen zu wohnen ohne Haß und Angst und Missverständnisse.  Aber, wenn dieses Buch dazu beiträgt dass es mehr Streitigkeiten in Deutschland unter Deutsche und Muslime gibt, dann sollen wir darüber nachdenken ob dieses Buch wirklich eine positive Wirkung auf Deutschland hat.

Ich glaube dass Sarrazin viele echte Befürchtungen hat für die Zukunft Deutschlands.  Deutschland ändert sich.  Die ganze Welt ändert sich, als es viel leichter wird nach andere Länder Einzuwandern, als es leichter wird mit andere Länder und Kulturen Kontakt aufzunehmen, und als es viel leichter wird mehr über andere zu erfahren.  Das Welt wird schnell nicht mehr schwarzweiß.  Deutschland verliert ein bisschen ihre Kulturen, aber es gewinnt stattdessen andere, die genauso reich sind.  Ich bin sicher dass wir auf keinen Fall schlechter oder schlimmer werden wenn wir andere in unsere Länder annehmen.  Aber dazu hat Sarrazin auch ein bisschen Recht.  Mir müssen daran arbeiten dass die Immigranten die hierher kommen besser integriert werden, damit wir alle von einander lernen können.

Wenn das große Problem ist das die muslimische Einwanderer nicht so integriert sind wie sie es sein sollen, dann liegt das teilweise auf unsere Schulter.  Vielleicht sollen wir die Sozialhilfe neu erarbeiten damit die wirklich helfen, statt nur Geld auszugeben.  Vielleicht kann das Hartz-IV Geld das an muslimische Einwanderer geht besser benutzt werden um sie Deutsch zu lehren, und sie Arbeit zu finden, und sie in der Schule zu helfen.  Es gibt allerlei Möglichkeiten wie wir Einwanderer helfen können, und wenn dieses Buch das bewirkt, dann werde ich Sarrazin preisen, egal was seine ursprüngliche Absicht war.

Sarrazins Buch, und warum ich ihn nicht mag

•September 8, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Thilo Sarrazin ist, meiner Meinung nach, ganz und total verrückt.  Ja, ich hab’s gesagt.  Ich habe Auszüge aus seinem Buch, Deutschland Schafft Sich gelesen, und glaube wirklich dass er spinnt.

In seinem Buch schreibt er dass Deutschland dummer wird, dass es ärmer wird, und das es mehrere Probleme geben wird all wegen einer Sache: Zuwanderung.  Und nicht nur Zuwanderung, sondern Zuwanderung von Muslime, besonders Türken.  Er meinte dass weil es so viele Einwanderer in Deutschland gibt von muslimische Länder, und sie viele Schwierigkeiten haben bei der Integrierung in Deutschland, dass ganz Deutschland zugrunde gehen wird.  Das ist total Quatsch!  Ich kann nicht verstehen wie er solches Zeug sagen kann.

Ich habe nicht nur Problemen mit was er sagt, aber auch mit der Weise in der er es sagt.  Ich frage mich ob er all das was er schreibt wirklich glaubt, oder ob er nur ein Buch geschrieben hat das so brisant ist weil solche Bücher immer gut verkaufen.  Wenn ein Buch so kontrovers ist wird fast jeder es lesen.  Manche lesen es weil sie mit den Inhalt übereinstimmen, manche lesen es weil sie dagegen sind und wollen die Argumente auseinander nehmen, und manche lesen es nur weil so viele andere es gelesen haben.  Auf jeden Fall wird das Buch gekauft und gelesen.

Und Sarrazin hat dieses Buch so geschrieben dass es sehr polarisierend ist.  Er zitiert „Fakten“ und Statistiken aber der Quelle diese Statistiken gibt er nicht (zumindest in diesem Auszug den ich gelesen habe).  Wie weiß er dass Muslime „überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers“ und „überdurchschnittliche Kriminalität“ haben?  Und warum sind „überdurchschnittliche Fertilität“ und „überdurchschnittliche Religiosität“ negativ?  Er klagt sich weil Muslime mehr religiös sind als Deutsche, und dass Muslime mehr Kinder haben?

Das ist das einzige was ich ihm erlaube.  Muslime haben mehr Kinder und sind mehr religiös als Deutsche.  Aber das ist kein Problem, und wird nicht zur Niedergang  Deutschlands führen.  Aber, wenn sie so meinen, die Antwort ist nicht das Muslime dürfen nicht in Deutschland.  Die Antwort ist dass wir sollen Religiosität und Familienbeziehungen unter Deutsche fördern.  Wir sollen Deutsche ermutigen und unterstützen bei Kindererziehung.

Ich muss auch zugeben dass ich eine sehr andere Perspektive haben.  Ich bin Amerikaner.  In Amerika ist jeder ein Zuwanderer.  Jeder hat ein Migrationshintergrund.  Das ist Amerika: Land der Zuwanderer.  In Deutschland, aber, gibt es viele die echt ‚rein‘ Deutsch sind (was auch immer das wirklich bedeutet), und wir können die Unterschiede zwischen „Deutsch“ und „Nicht-deutsch“ leichter erkennen.  Aber ich bin der Meinung das wir keine Probleme lösen wenn wir andere ausschließen.  Wir lösen unsere Probleme wenn wir versuchen andere besser zu verstehen, und dabei lehren wir die auch uns besser zu verstehen.  Sarrazin klagt sich dass Muslime Emigranten nicht so integriert sind wie sie es sein sollen.  Lösung: Arbeiten wir mehr daran statt Bücher zu schreiben die sie für alle unsere Probleme verantwortlich machen.

Deutsch macht Spass!

•September 2, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Ich habe mich diese Woche viel mit deutsch im Internet beschäftigt.  Für eine meiner Klassen muß ich mich deutsche Sendungen im Internet anschauen, und darüber schreiben.

Ich habe viel Spaß gehabt als ich viele Sendungen angeschaut haben, um etwas zu finden was mich interessiert.  Ich habe ein Paar Komödie Sendungen angeschaut; ein Paar Komiker habe ich lustig gefunden. Ich habe doch nicht alles verstanden, aber ich habe trotzdem gelacht.  Ich habe auch einige Kindersendungen angeschaut, nämlich Wissen macht Ah!, eine Sendung für Kinder die über Wissenschaftliche sachen.  Die Sendung hat mich sehr an eine Sendung aus meiner eigine Kindheit, Bill Nye, the Science Guy, errinert. Es war so ähnlich indem es lustig viele wissentschaftliche Themen anspricht.  Durch Experimente und Gespräche bringen die Kinder viele interessante Informationen bei.  Ich habe auch vieles gelernt über Farben und chemische Reaktionen.  Solche Sendungen finde ich ganz schon klasse.  Sie machen das lernen interessant, und helfen Kinder ihre natürliche Neugier zu stärken.  Junge Kinder lieben das lernen, sie wollen ihre ganze Welt verstehen, aber wenn sie wachsen verlieren viele diese Neugier.  Wenn es solche Sendungen gibt die zeigen dass es nicht nur normal ist neugierig zu sein und das lernen zu lieben, sondern dass es auch positiv und vorteilhaft sein kann, dann werden unsere Kinder hoffentlich die Schule mehr geniessen, und mehr davon nehmen.

Der Herr der Ringe

•April 30, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Samstag, und ich musste nicht arbeiten.  Aber meine Frau is schon bei der Arbeit.  So, ich sitze zuhause, allein.  Ich habe an meiner Website gearbeitet.  Sie sieht ganz gut aus, alle links funktionieren, und das freut mich.

Jetzt liege ich im Bett, und schaue einer meiner deutschen DVDs, Der Herr der Ringe.   Diesen film kenne ich ziemlich gut, ich habe ihn sehr oft auf Enlgisch geschaut, und ich habe die Bücher vielmals gelesen.  Aber, jetzt dass ich daran denke, weiß ich nicht ob ich diese Filme schon auf Deutsch gesehen habe.  Es ist sehr interessant.  Ich verstehe was geschieht, aber doch nicht jedes Wort.  Und das ist teilwiese weil es von Dingen spricht die ich nicht in normale Sprache lerne, wie Elben und Zwergen, und so weiter.  Es wird auch oft auf Elbisch gesprochen, was ich nicht verstehe.  Aber, den Film genieße ich.  Und ich finde es auch gut mal meine deutsche Filme anzusehen um mit der Sprache mich zu beschäftigen.

BYU Deutsches Sprachfest!

•April 17, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Heute war das Deutsche Sprachfest bei BYU.  High Schools von der umliegende Region sind gekommen um bei allerlei Aktivitäten und Wettbewerbe mitzumachen.  Einige haben Skits gemacht, andere haben gesungen, andere haben ihre Sprachfähigkeiten bewiesen.

Es hat so viel Spaß gemacht, und es war so interessant die viele verschiedene Deutschprogramme von verschiedene Schule zu sehen.  Es war auch sehr informierend.  Ich habe viele gehört die sehr schlechtes Deutsch hatten, schreckliche Amerikanische Akzente, und falsche Aussprache.  Aber, sie sind nur Schüler, sie lernen nur.  Wenn ich selbst Deutschlehrer bin, wieviel will ich erlauben?  Wie kann ich dafür sorgen dass meine Schüler richtig sprechen?  Ist es mir wichtiger dass sie gute Wortschätze haben, alle die Vokabel kennen, oder dass sie die nur wenige Wörter richtig aussprechen?  Ist es überhaupt möglich dass die  Schüler perfektes Deutsch haben wenn sie in High School sind?

Dass ist vielleicht das größte Problem mit dem Fremdsprache Programm in Amerika.  Es gibt so viele die eine Fremdsprache in der Schule lernen, aber sie lernen nicht soviel um mehr als „Hallo“ zu sagen.  Und dann, wenn sie selbst Kinder haben, erwarten sie nichts mehr von ihre Kinder wenn sie eine Fremdsprache in der Schule haben.  Es ist ein doofer Zyklus, wovon es ganz schwierig ist loszukommen.  Und diese Leute sind auch an unsere Schulbehörden, sie entscheiden welche Klassen nötig sind und welche Klasse das Geld bekommen.  Wenn sie glauben dass es nicht möglich ist, eine Fremdsprache genug zu lernen um ein Gespräch zu halten, werden sie nichts mehr von den Schülern erwarten.

Wir müssen beweisen, dass es möglich ist dass Schüler eine Fremdsprache in High School, sogar in knapp vier Jahren, lernen können.  Und wie ist es möglich?  Kinder müssen die Sprache so lernen wie Muttersprachler es lernen: indem sie in eine Kultur eingesetzt sind wo die Sprache ganz und gar gesprochen wird.  Muttersprachler lernen eine Sprache weil sie es jeden Tag hören, lesen, sehen, sprechen, usw.  In einem Klassenzimmer, müssen wir genau so eine Umgebung herstellen, damit Kinder richtig lernen können.  Daran halte ich fest.  Das ist meine Philosophie.